Mittwoch, 1. Juni 2011

QCT

Nun ich habe die 2Pkt.-Methode gelernt in Bielefeld, ja und ich habe auch Bücher dazu gelesen, nun wird es langsam Zeit, das gelernte Umzusetzen und dazu begann ich mir einen Plan zu machen. Als erstes, - , ja was steht als erstes an? Diese Frage kann man nur selbst beantworten, wenn man etwas einsetzen will, wie die 2Pkt.-Methode, dann sollte man sich völlig im Klaren sein, was man tut.

Für mich bedeutet es erstmal mein Leben zu analysieren, was ist so alles schief gelaufen und wieso, oder habe ich nicht auf mich selbst gehört? Es schien mir so, als würde sich alles drehen. Nun ich denke eine totale Bestandsaufnahme ist nicht möglich und auch nicht nötig! Warum, weil wir es zur jeder Zeit selber Transformieren können, doch wo fange ich an, wenn ich einen Haufen an Problemen habe! Ich versuchte mir meiner Probleme bewusst zu werden. - . Ja ich hatte angefangen eine Liste zu erarbeiten, die ich mit Hilfe der 2Pkt.-Methode lösen will! Sicher sind einige neugierig was ich so zu bearbeiten habe. Daher ein kleiner willkürlicher Auszug.

Also da wäre:

  1. Unlust zu Bügeln
  2. Unlust Wäsche zu sortieren um zum Waschen
  3. Unlust immer die ganze Küche gleich aufzuräumen
  4. Unlust auf Informationen zu verzichten
  5. Unlust auf den heutigen Straßenverkehr
  6. Unlust auf Behörden
  7. Unlust auf Beamte
  8. Unlust auf sofortige Entscheidungen, weil es die Behörde so will
  9. Unlust auf nervige Freunde
  10. Unlust auf andere zu Warten
  11. Unlust auf Anordnungen und Verfügungen wenn sie für mich nutzlos sind
  12. Unlust auf  unsinnige Anweisungen, wenn ich schon vorher absehe das es nicht klappt
  13. Unlust für andere zu arbeiten, wenn sie sich ihrer Entscheidung nicht sicher sind

Ja und es gab noch einige Punkte mehr! Nun begann für mich folgender Prozess, der da lautet, warum ist es so und nicht anders, was steckt dahinter. Nun ich habe die obigen Beispiele wirklich rein willkürlich Gewählt und somit habe ich auch die Möglichkeit mir alles anzuschauen und zu verstehen. Nehmen wir mal die Punkte 1-3, dahinter verbirgt sich ein Glaubenssatz, den wir als Kind schon gelernt haben, „ Männer tun solche Sachen nicht“, die verdienen die Kohle. Folglich besteht meine Aufgabe darin, alte Glaubenssätze zu erkennen und mit Hilfe der 2Pkt.-Methode aufzulösen. Die Punkte 4-5 haben auch rein Zufällig, eine gleichartige Blockade, nämlich der Umgang mit dem eigenen Ich. Ich brauche den Informationsfluss und den Verkehrsfluss, beides darf nicht ins Stocken geraten, weil mich das nervt. Hier gilt es eine Blockade aufzulösen, nur wer weiß kann mitreden, Wissen ist Macht, des Weiteren werde ich Toleranz integrieren! Für die Punkte 6-11 gilt einmal wieder ein Glaubensatz, die „Obrigkeit“ weiß was sie tut und all ihr Handeln ist richtig! Ja und Freunde wurden dem manchmal Gleichgestellt. Hier gilt für mich, die Positionen auflösen b.z.w. die dahinter stehenden Glaubenssätze und mein Selbstwertgefühl zu integrieren! Kommen wir noch zu den beiden letzten Punkten, diese sind aus einer Mischung von Emotionen entstanden sind, ein brisante Sache, jedenfalls für mich. Wenn man weiß das eine Arbeit auf diesem Wege, mit der Anweisung nicht funktioniert, so stecke ich Energie in etwas Nutzloses, kommt man in die Lage das Eigene integrieren zu wollen, dann steckt man oft genau so viel Energie in dieses Tun und es ist nicht gesagt, das man Recht bekommt! Für mich war es mehrmals sehr schlimm gewesen, als ich noch Möbel montierte, in einem Fall, es handelte sich um eine Küche, bauten wie sie genau nach dem Bauplan auf und die Kundin war zu Frieden, ja und dann, dann kam das Inferno, die – ja , genau die, die Schwiegermutter, die die Küche völlig daneben fand, nicht wegen des Aussehens, nein sondern in welcher Form montiert, unpraktisch war sie nicht funktionabel, etc., die Folge die Kundin lies die Küche umbauen, so das sie der Schwiegermutter gefiel. Es dauerte keine 4 Wochen und wir bauten die Küche noch mal um, weil sie ihrer Mutter nicht gefiel, ein viertes Mal wegen der Oma und ein fünftes mal, weil sie endlich zu sich selbst fand und die Küche wieder in den Erstzustand zurückbauen lies! Für mich absolut indiskutabel, dies Verhalten, absolute Verschwendung von Zeit und Geld! Es folgt das Auflösen der Emotionen und das Integrieren und das Füllen der Ressourcen. Ja und schon hab ich jede Menge Arbeit, die ich mit Hilfe der 2Pkt.-Methode lösen werde. Sollte ich es selber nicht schaffen, so gibt es Personen in meinem Umfeld die mir dabei helfen können und werden.